Gigabit Academy: Über 100 Organisationen vernetzen sich zur Entwicklung von 5G Use Cases

Die Gigabit Academy des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) & der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) ging Mitte Juni in Pörtschach am Wörthersee ins vorläufige Finale. Ziel des achtwöchigen Programms war der Know-how-Transfer und Community-Aufbau rund um 5G.

De Beitrag des 5G Playground Carinthia fand am 13. Juni im Lakeside Science & Technology Park statt. Mehr als 20 Teilnehmer*innen informierten sich über die Möglichkeiten des Testlabors und deren Anwendungsgebiete.

Der Brutkasten zieht Bilanz zur Gigabit Academy: https://brutkasten.com/gigabit-academy-finale/

 

 

Abschlussevent der Gigabit Academy in Pörtschach

Startschuss für FFG Gigabit Academy

Meilenstein des 30 Mio. Euro Förderpakets “Gigabit Tripple A” wird Realität – Wissenstransfer und Anwendungs-Kooperation im 5G-Bereich

„Heute geben wir den Startschuss für die neue Gigabit Academy. Ein Meilenstein unseres Förderpakets ‚Gigabit Tripple A‘ ist damit Realität“, betont Telekommunikationsministerin Elisabeth Köstinger anlässlich des Kickoffs im Ars Electronica Center in Linz. „Unser Ziel ist es, Österreich als 5G-Vorreiterland zu positionieren. Dafür brauchen wir nicht nur die flächendeckende Versorgung mit Gigabitanschlüssen, sondern auch die Entwicklung von Anwendungen, die das Potenzial dieser leistungsstarken Netze voll ausschöpfen können. Mit unserem Giga-app Förderpaket stellen wir insgesamt 30 Mio. Euro zur Verfügung. Es besteht aus einem Serviceteil mit Workshops- und Veranstaltungen zur Know-How Vermittlung und einem zweiten Teil zur Finanzierung von konkreten Anwendungen. Dazu gehört die neue Gigabit Academy, die wir gemeinsam mit der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft initiiert haben. Als neue Plattform soll sie den Austausch zwischen Forschung und Betrieben forcieren“, so Köstinger.

Die Gigabit Academy ist als Veranstaltungs- und Workshop-Reihe vom 26. April bis 13. Juni 2022 konzipiert. Teilnehmen können Startups, KMUs und Organisationen, die Interesse an der Entwicklung von gigabitfähigen Anwendungen haben. Gemeinsam soll das vorhandene Know-How Österreichs im Bereich 5G vor den Vorhang geholt und die Kooperation von Anwendungs-Entwicklungen initiiert werden. „Innovative 5G-Anwendungen werden uns in allen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen das Leben erleichtern. In der Landwirtschaft ebenso wie im Tourismus oder auch im Energie- und Gesundheitsbereich. Darum haben wir das neue Gigabit-Förderpaket geschnürt. Ziel ist es, die Entwicklung solcher innovativen Anwendungen zu forcieren“, erläutert Köstinger.

Nähere Informationen unter: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220426_OTS0057/koestinger-startschuss-fuer-gigabit-academy

Details zur FFG Gigabit Academy finden Sie hier: https://gigabit-academy.b2match.io

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Vincenz Kriegs-Au
Pressesprecher der Bundesministerin
+43 1 71100 – DW 606918

https://www.bmlrt.gv.at/

Spitzenforschung durch 5G und Edge Computing ermöglicht

5G und Edge Computing ermöglichen es beispielsweise 360-Grad-VR-Videos live zu streamen. Was mit schneller Datenübertragung machbar ist, wird aktuell am 5G Playground in Kärnten erforscht.
Schnelle Datenübertragung nimmt aufgrund der zunehmenden Digitalisierung und bei zeitsensitiven Anwendungen wie autonomen Fahren oder der virtuellen Realität einen immer höheren Stellenwert ein. Schon bald ist 5G der Standard für Echtzeitkommunikation, woraus sich für Unternehmen neue Möglichkeiten ergeben. Edge Computing kann dabei den Datenaustausch beschleunigen und günstiger machen.

Die Fa. Lenovo hat einen Bericht über die Forschungaktivitäten am 5G Playground und Edge Computing bei „Industry of Things“ geschalten.
Im Bericht wird über die Use Cases “Edge Computing”, “Virtual Reality” sowie über “Communication in swarms” berichtet.

Der Artikel kann unter folgendem Link nachgelesen werden: https://www.industry-of-things.de/spitzenforschung-durch-5g-und-edge-computing-ermoeglicht-a-1097634/

5G-Potenzial ausschöpfen: Forschungsteam der AAU baut „Kärntner Fog“

Forscher*innen finden in Kärnten mit dem 5G Playground Carinthia ein offenes Testlabor vor, in dem die Möglichkeiten der neuen Mobilfunktechnologie ausgelotet werden können. Das Problem dabei: 5G ermöglicht zwar die schnelle Übertragung großer Datenmengen, aber diese müssen auch verarbeitet werden. Lagert man diese Rechenleistung nun an ein Cloud-Datencenter aus, kommt es zu Zeitverzögerungen. Mit dem so genannten „Kärntner Fog“ möchte ein Forschungsteam nun, gefördert von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG, eine Alternative entwickeln, die die Datenverarbeitung räumlich näher heranbringt.

„In Kärnten gibt es kein Datenzentrum, weder im 5G Playground noch anderswo, wo eine geeignete Netzwerkkommunikation mit ausreichend geringer Latenz und hoher Durchsatzleistung für die Entwicklung der neuen industriellen 5G-Anwendungen zur Verfügung stünde“, erklärt Projektleiter Radu Prodan (Institut für Informationstechnologie). Derzeit müsse man mit zeitintensiver Handarbeit nachhelfen, um in den vier Anwendungsbeispielen (Smart-City-Anwendungen, virtual reality, Robotik, Drohnen, Schwärme), die derzeit am 5G Playground bearbeitet werden, die entsprechende Forschung zu betreiben.

Mit dem Konzept des fog computing will man nun eine Lösung für die aktuellen Probleme erzielen. Diese Form der Datenverarbeitung verlagert Rechenleistung an den Rand des Netzwerks, sodass die Daten nicht mehr weite Wege bis hin zu zentralen Servern zurücklegen müssen. Stattdessen soll es in der Nähe zu den IoT-Geräten so genannte Mikrodatenzentren geben, die die Rechenleistung wesentlich schneller abschließen können. Bei der Entwicklung einer Fog-Lösung für ein Bundesland kann man auf Erfahrungen mit der „Tiroler Cloud“ anknüpfen.

Zuletzt arbeitete das Forschungsteam rund um Radu Prodan an dem so genannten Carinthian Computing Continuum, finanziell unterstützt durch die BABEG. Im aktuellen Projekt möchte man nun gemeinsam mit dem IT-Unternehmen siplan aus Schwaz in Tirol diese Infrastruktur weiterentwickeln, die vor allem auf die heterogene Nutzung von Cloud-, Fog- und 5G-Edge-Geräte setzen soll. „Wir legen die Rechenlast auf mehrere Schultern im System, die sich in größerer Nähe zum Geschehen befinden. Damit das Carinthian Computing Continuum seine Arbeit bestmöglich tun kann, müssen wir koordinieren, überwachen und analysieren, wie das System funktioniert“, erklärt Radu Prodan. Anhand der Anwendungsfälle, an denen im 5G Playground gearbeitet wird, zeigt sich dann auch die Leistungsfähigkeit des Systems. Bis 2025 will man damit auch einen Wettbewerbsvorteil für die beteiligten Technologieunternehmen schaffen, denn: „5G-kompatible Anwendungen werden zunehmen, und damit auch die Herausforderungen, vor denen wir aktuell stehen“, so Prodan.

Projektpartner sind die Universität Klagenfurt und die Fachhochschule Kärnten sowie siplan GmbH. Das Projekt wird von der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG finanziert.

Nähere Infos unter: https://www.aau.at/blog/5g-potenzial-ausschoepfen-forschungsteam-baut-kaerntner-fog/

Der 5G Playground Carinthia ist Teil der FFG Gigabit Academy

GIGABIT ACADEMY

Die Gigabit Academy ist ein “Information & Ideen Lab” zum Verstehen, Vernetzen und Austesten und bietet exklusive Insights zu 5G & Gigabit in Österreich. Gemeinsam mit zahlreichen Industrie- und Wissenschaftspartner:innen wird ein exklusives und erlebnisreiches Programm zusammengestellt und interessierten Teilnehmer:innen zugänglich gemacht.
Die BABEG beteiligt sich als einer der Partner mit dem 5G Playground Carinthia!

 

Inhalte:

  • Exklusive Insights zu 5G & Gigabit in Österreich
  • Kennenlernen unserer 13 Partnerorganisationen (5G Playground, A1, AIT, Ars Electronica Center, Ericsson Austria, FH Hagenberg, Huawei, Hutchison Drei, Magenta Telekom, Salzburg Research, Siemens, Silicon Austrian Labs, TU Wien – Institute of Telecommunication)
  • Erfahrungen und Kontakte zu Knowhow Träger:innen aus Wirtschaft und Wissenschaft
  • Internationale Perspektiven und Vernetzungsmöglichkeiten
  • Unterstützung für Kooperationen und Partnerschaften
  • Maßgeschneidertes und umfassendes Fachwissen im Bereich 5G & Gigabit
  • Überblick zu Trends, Technologien und Branchen im Zusammenhang mit 5G & Gigabit Anwendungen wie z.B. Künstliche Intelligenz, IoT, Big Data, AR/VR um nur einige zu nennen
  • Einen Einblick in viele aktuelle Use Cases und Unterstützung für mögliche eigene Use Cases wie z.B. aus den Bereichen Landwirtschaft, Industrie, Logistik, Mobilität, Entertainment und viele andere
  • Business Knowhow für zukünftige Projekte im Umfeld von 5G Applikationen
  • Und vieles vieles mehr!

 

An wen richtet sich das Pathfinder-Event?

Wir suchen Mitgestalter:innen, die sich über die Gigabit Academy informieren möchten und offen sind an einem neuen Service-Angebot von FFG & BMLRT aktiv dabei zu sein.

  • Selbstständige
  • Startups
  • KMUs
  • Corporates
  • Öffentliche Einrichtungen (Digital- und Technologiebereich)

 

Anmeldung

Nähere Informationen zur Gigabit Academy erhalten Sie beim Pathfinder Event am 20.01.2022: https://www.ffg.at/veranstaltung/pathfinder-event-was-kann-gigabit-academy

Die Gigabit Academy findet im Rahmen der Initiative “Gigabit Triple A” statt, in dem auch das parallel laufende Förderprogramm “Breitband 2030: GigaApp” die Möglichkeit zur Förderung von Projekten bieten wird.

Klagenfurt – Überflieger in Drohnenforschung

Kärnten hat sich im vergangenen Jahrzehnt zu einem Hotspot in der Drohnenforschung entwickelt.
Auch die Lakeside Labs forschen am 5G Playground zur Kommunikationen zwischen Drohnen.

Auch über die Ländergrenzen hinaus ist die Drohnenforschung i Kärnten bekannt.
Ein spannender Artikel ist dazu in den Stuttgarter Nachrichten erschienen.
Hier geht’s zur Nachlese:
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.kaernten-klagenfurt-ueberflieger-in-drohnenforschung.142a1297-8a89-40e1-bbb0-27b59e12713e.html